Was ist Hypnose?
„Hypnose ist ein natürlicher Zustand tiefer Entspannung und fokussierter Aufmerksamkeit.“
Hypnose ist eine Methode, die es möglich macht Menschen aus dem Wachzustand in einen Trancezustand zu führen. Mit Hilfe des Hypnotiseurs oder Hypnosetherapeuten kann der Mensch sich auf sein Inneres konzentrieren und die Außenwelt ausschalten. Das Unbewusste rückt in den Vordergrund.
In dieser entspannten Trance wird der Zugang zum Unterbewusstsein erleichtert. Dort sind unsere Glaubenssätze, Gewohnheiten, Emotionen und automatische Reaktionen gespeichert.
In Hypnose verliert das Außen an Bedeutung und man befindet sich in einem Zustand völliger Entspanntheit. In diesem Moment kommt es zu messbaren Veränderungen des vegetativen Nervensystems und bestimmter Hirnareale.
Es gibt viele Momente, in denen wir alle schon einmal Hypnose gefühlt bzw. erlebt haben. Zum Beispiel auf dem Heimweg auf einer bekannten Strecke auf der Autobahn. Wir geraten regelrecht in eine Autobahn-Hypnose, können stundenlang fahren und dabei innerlich komplett abschalten oder mit den Gedanken völlig woanders sein und dennoch sicher fahren. Genauso geht es uns beim Anschauen eines spannenden Films oder beim Lesen eines aufregenden Buchs, wir versinken total in der Geschichte und in diesem Augenblick.
Aber auch die Situationen kurz vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen ähneln sehr dem hypnotischen Zustand: Ein Zustand völliger Losgelöstheit und tiefer Entspannung.

Angst vor Hypnose und Missverständnisse
Viele Menschen stehen der Hypnose skeptisch gegenüber. Es kursieren allerhand Vorstellungen davon, was Hypnose sein soll, wie weit der Einfluss des Hypnotiseurs in der Hypnose reicht und wieviel Selbstkontrolle noch vorhanden ist.
So ziemlich jeder von uns hat ein Bild oder eine Verbindung mit dem Hypnosebegriff. Das hat in der Regel damit zu tun, dass so gut wie jeder einmal Bühnenhypnose gesehen oder davon gehört hat. Dort werden oft groteske Sachen gezeigt, die durchaus möglich sind, aber immer vorher mit den Menschen abgesprochen wurden bzw. es wurde vorab vom Bühnenhypnotiseur getestet, welche Personen besonders „suggestibel“ und geeignet sind, sich auf der Bühne vor Publikum in Hypnose versetzten zu lassen.
Dies kann dazu führen, dass Menschen eher eine ablehnende Haltung der Hypnose gegenüber einnehmen und die Vorstellung entwickeln, dass sich in Hypnose alles mit einem machen lässt und das klingt ja auch beängstigend.
Dazu hier die folgenden Erklärungen:
Es gibt keinen Kontrollverlust
In einer Tiefenhypnose ist man als Hypnotisand vollkommen ansprechbar und bekommt alles mit.
Wir haben intensiven Zugang zu unseren Gefühlen und können uns in der Regel hinterher an alles erinnern.
Hypnose ist kein tiefer Schlaf
Hypnose ist stattdessen ein Trancezustand, der von den meisten Menschen als äußerst angenehm empfunden wird. Dieser Zustand kann jederzeit vom Klienten unterbrochen bzw. aufgelöst werden.
Niemand kann in der Hypnose hängen bleiben
Würde der Therapeut z.B. während einer Sitzung bewusstlos vom Stuhl fallen, käme der Klient relativ schnell einfach zurück in sein Bewusstsein.
In Hypnose verrät niemand Geheimnisse
Der „Kritische Faktor“ eines jeden Menschen verhindert, dass wir in der Hypnose Dinge tun oder sagen, die sich nicht richtig anfühlen. Würde jemand aufgefordert seine PIN zu verraten, so würde sich der „Innere Wächter“ einschalten, der genau weiß, was sich richtig oder falsch anfühlt.
Zeitempfinden
Das Zeitempfinden in der Hypnose wird von vielen Menschen verkürzt wahrgenommen.
45 Minuten Trance werden meistens wie etwa 15 Minuten erlebt.

Bei Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung.